Nahaufnahme einer Frauennase

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Eine Nasennebenhöhlenentzündung wird auch Sinusitis genannt und kommt mit vielen unliebsamen Symptomen daher. Nun hat der Mensch noch mehrmehrere Nasennebenhöhlen, die leider auch alle von einer Entzündung betroffen werden können – eine sogenannte Pansinusitis, akut oder chronisch. Was das genau ist und was die Unterschiede sind.

Was ist eine Pansinusitis?

Vier Nasennebenhöhlen gibt es insgesamt. Sind diese alle von einer Entzündung betroffen, spricht man von einer Pansinusitis. Die gute Nachricht: Die Symptome sind nicht unbedingt auch gleich viermal so schlimm. Sie können aber durchaus unangenehmer als eine Sinusitis sein, da sie sich eben auf mehrere Stellen im Gesichtsfeld und Kopf verteilen. Und wer schon einmal mit einer „normalen“ Nasennebenhöhlenentzündung zu tun hatte, bei der eben nur eine der vier Nebenhöhlen in Mitleidenschaft geraten ist, weiß auch, dass das schon unangenehm genug ist – und man in jedem Fall etwas dagegen tun sollte, egal ob Sinusitis mit oder ohne der Vorsilbe „Pan“.

Welche Nasennebenhöhlen sind von einer Pansinusitis betroffen?

Mittels kleiner Öffnungen ist die Nase mit ihren verschiedenen Nebenhöhlen verbunden, die teilweise paarweise angeordnet sind:

  • die Stirnhöhlen
  • die Kieferhöhlen,
  • die Keilbeinhöhle
  • die Siebbeinzellen

Sind mehr als eine aber nicht alle vier Nasennebenhöhlen entzündet, wird das Polysinusitis genannt. Hier gibt es einen genaueren Überblick zur genauen Lage der Nebenhöhlen sowie den Ursachen von Nasennebenhöhlenentzündungen.

An welchen Symptomen erkenne ich eine Pansinusitis?

Zunächst sind die Symptome einer Pansinusitis dieselben wie bei der gewöhnlichen Nasennebenhöhlenentzündung. In der Regel sind das:

  • Druck oder Schmerzen im Gesichtsbereich, verschlimmert sich oft beim Vorbeugen 
  • eine verstopfte oder blockierte Nase
  • behinderte bzw. eingeschränkte Nasenatmung
  • dickflüssiger, gelblich-grüner Nasenausfluss
  • verminderter Geruchs- und Geschmackssinn
  • Kopfschmerzen
  • anhaltende Müdigkeit oder Abgeschlagenheit

Vor allem der erste Punkt ist entscheidend, um eine akute oder chronische Pansinusitis zu erkennen: Schmerzen treten bei einer Nasennebenhöhlenentzündung meist dort auf, wo die entzündete Nebenhöhle liegt. Eine entzündete Kieferhöhle bringt oft Zahnschmerzen im Bereich des Oberkiefers mit sich, eine Stirnhöhlenentzündung dagegen Kopfschmerzen. Bei einer Pansinusitis kann der gesamte Bereich rund um die Nase von Schmerzen geplagt sein. Auch Ärzte klopfen oft vorsichtig die verschiedenen Bereiche der Nasennebenhöhlen ab, da Schmerzen an all diesen Stellen für eine Pansinusitis sprechen.

Akute oder chronische Pansinusitis?

Was der Nasennebenhöhlenentzündung recht ist, ist der Pansinusitis billig: Neben akuten Verläufen kann auch sie chronisch werden. Von einer chronischen Pansinusitis spricht man ab einer Dauer von 12 Wochen. In der Regel unterscheiden sich die beiden Verlaufsformen aber schon früher:

  • Eine akute Pansinusitis kommt in der Regel rasch zur Sache und äußert sich mit schweren Symptomen – vor allem Schnupfen, Druckschmerzen und verstopfter Nase.
  • Die chronische Pansinusitis verläuft meist milder. Mitunter haben Betroffene gar keine Schmerzen, aber dafür lange Zeit Schnupfen und eine dauerhaft verstopfte Nase.

Ein Arztbesuch ist in beiden Fällen empfehlenswert, insbesondere da bei einer akuten Pansinusitis das Krankheitsgefühl insgesamt öfters ausgeprägt ist.

Wie wird eine Pansinusitis behandelt?

Vor allem geht es darum, die Sekrete, die verstärkt produziert werden, und etliche Symptome verursachen, abfließen zu lassen – und die Entzündung als eigentliche Ursache zu lindern. Wie bei einer Sinusitis können dabei etliche Hausmittel unterstützend wirken. In seltenen Fällen kann bei einer chronischen Pansinusitis eine Operation in Frage kommen, etwa, wenn Polypen die Ursache sind.

In der Regel sind Medikamente mit Wirkstoffen auf pflanzlicher Basis sinnvoll, um bei einer Sinusitis oder einer Pansinusitis sowohl die Schleimbildung zu regulieren als auch die Entzündung zu bekämpfen. Der in Sinolpan enthaltene, aus Eukalyptusöl gewonnene Wirkstoff Cineol lässt die Schleimhäute abschwellen und befreit so die Nase, und bekämpft die Entzündung der Schleimhäute.

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