So bleiben die Schleimhäute gesund und stark
Die Nasenschleimhäute filtern Staub und Schmutzpartikel aus der Luft, befeuchten die Atemluft und schützen den Körper vor Eindringlingen. Oft merken wir erst, welche wertvolle Arbeit unsere Nasenschleimhäute leisten, wenn sie trocken oder gereizt sind. Zum Glück helfen ein paar einfache Tipps, die Nasenschleimhäute zu unterstützen und langfristig gesund zu halten.

Warum gesunde Nasenschleimhäute so wichtig sind
Die Schleimhäute in der Nase und den Nebenhöhlen sind Teil der körpereigenen Abwehrkräfte. Sie produzieren Schleim, der Schmutz und schädliche Eindringlinge bindet und mit Hilfe der Flimmerhärchen wieder nach draußen transportiert. Damit dieses Reinigungssystem einwandfrei funktionieren kann, brauchen die Schleimhäute vor allem eines: ausreichend Feuchtigkeit. Wenn die Nasenschleimhäute zu trocken sind, kann das ganz schön unangenehm werden. Typische Anzeichen sind:
- Brennen oder Jucken in der Nase
- Krustenbildung
- Nasenbluten
- Gefühl einer „verstopften“ trockenen Nase
- erhöhte Anfälligkeit für Infekte
Feuchtigkeit als bester Schutz für die Nasenschleimhäute
Eine der einfachsten und wirksamsten Maßnahmen ist es, die Nasenschleimhäute regelmäßig zu befeuchten, z.B. mithilfe von
- Nasensprays mit Meerwasser,
- Inhalation mit Wasserdampf oder
- Nasensalben.
Regelmäßig angewendet kann so die natürliche Reinigung der Nase unterstützt und die Schleimhaut geschmeidig gehalten werden. Pflegende Inhaltsstoffe wie Hyaluronsäure oder Dexpanthenol können zusätzlich dabei helfen, Feuchtigkeit zu speichern und gereizte, trockene Nasenschleimhäute zu beruhigen.
Nasenduschen: sanfte Reinigung für eine trockene Nase
Auch Nasenduschen mit Salzlösungen können bei trockener Luft, Allergien oder Erkältungen die Nasenschleimhäute beruhigen. Sie spülen Staub, Pollen und überschüssigen Schleim aus der Nase und befeuchten gleichzeitig die Schleimhäute. Wichtig ist dabei die richtige Salzkonzentration, denn zu viel kann die Schleimhaut zusätzlich reizen.
Raumklima, Zimmerpflanzen und Luftbefeuchter
Vor allem im Winter kann trockene Heizungsluft zur echten Qual für die Nasenschleimhäute werden. Aber auch im Sommer können Klimaanlagen und Hitze die Nasenschleimhäute austrocknen. Regelmäßiges Lüften und ausreichend zu trinken helfen dabei, die Schleimhäute feucht zu halten. Auch Zimmerpflanzen werden für ein besseres Raumklima zu grünen Helferlein für die Schleimhäute. Bei der Verwendung von Luftbefeuchtern ist eine gründliche Hygiene besonders wichtig: Werden die Geräte nicht regelmäßig gereinigt, können sich Keime oder Schimmel bilden, die die Atemwege zusätzlich belasten.
Haben sich trotz aller vorbeugenden und pflegenden Maßnahmen doch einmal krankmachende Übeltäter in der Nase eingenistet, können natürliche Arzneimittel wie Sinolpan mit Cineol, einem Wirkstoff pflanzlichen Ursprungs, bei Schnupfen und Sinusitis unterstützen.


