Die Nase ist schon eine ganze Weile verstopft und das Druckgefühl im Gesicht wird zum lästigen Alltagsbegleiter. Eine Entzündung der Nasennebenhöhlen kann richtig hartnäckig sein, und manchmal wird eine Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung) leider auch chronisch. Was die Ursachen und typischen Symptome von Nasennebenhöhlenentzündungen sein können und wie sich eine akute von einer chronischen Sinusitis unterscheidet.

Entzündungen der Nasennebenhöhlen: Akut oder chronisch?
Die Nasennebenhöhlen sind kleine, luftgefüllte Hohlräume im Gesichtsknochen, die mit Schleimhäuten ausgekleidet sind. Wie die Nase sind sie Teil der Atemwege und helfen, Luft zu filtern, anzufeuchten und zu erwärmen. Entzünden sich diese Schleimhäute in der Nase und den Nasennebenhöhlen wird das in der medizinischen Fachsprache auch Sinusitis genannt.
Eine akute Sinusitis entwickelt sich meist im Laufe einer Erkältung oder Grippe und heilt nach ein bis zwei Wochen wieder von alleine aus. Ist eine Nasennebenhöhlenentzündung jedoch chronisch, dann halten die Symptome über Wochen und Monate an. Ab einer Dauer von 8 Wochen spricht man in der Regel von einer chronischen Sinusitis. Doch wie genau entsteht eine akute Sinusitis und was können die Ursachen hinter einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung sein?
Wie entsteht eine akute Sinusitis?
Bei einer akuten Sinusitis beginnt meist alles mit einem gewöhnlichen Infekt der oberen Atemwege. Hartnäckiger Schnupfen kann dazu führen, dass die Schleimhäute in Nase und Nasennebenhöhlen anschwellen. Die feinen Verbindungsgänge, über die der Schleim normalerweise abfließen kann, verengen sich oder verstopfen sogar ganz. Das Sekret staut sich, die Nase fühlt sich verstopft an, und der Druck im Gesicht nimmt zu. In diesem warmen, feuchten Milieu finden Viren – und manchmal auch Bakterien – günstige Bedingungen, um sich weiter auszubreiten. So kann sich aus einem zunächst harmlosen Infekt eine unangenehme Entzündung der Nasennebenhöhlen entwickeln.
Welche Ursachen stecken hinter einer chronischen Sinusitis?
Bei einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung steckt meist mehr als nur eine Erkältung oder ein Infekt dahinter. Häufig ist es ein Zusammenspiel verschiedener Ursachen, die die Nasennebenhöhlen dauerhaft aus dem Gleichgewicht bringen können. Anatomische Besonderheiten wie eine verkrümmte Nasenscheidewand oder vergrößerte Nasenmuscheln können den natürlichen Abfluss von Schleim immer wieder behindern. Auch gutartige Schleimhautwucherungen, sogenannte Polypen, engen die Atemwege ein und erschweren die Belüftung der Nebenhöhlen. Hinzu kommen häufig wiederkehrende Infekte, allergische Reaktionen oder eine Schleimhaut, die über lange Zeit gereizt ist. Die Entzündung kann dadurch nicht vollständig abklingen und hält sich hartnäckig über viele Wochen oder sogar Monate hinweg.
Typische Symptome einer akuten Sinusitis
Bei einer akuten und chronischen Sinusitis sind die typischen Symptome sehr ähnlich. Der entscheidende Unterschied: Stärke und Dauer. Bei einer akuten Nasennebenhöhlenentzündung treten die Symptome meist plötzlich auf und machen sich deutlich bemerkbar. Gerade in den ersten Tagen nehmen die Beschwerden häufig zu. Die typischen Symptome sind:
- blockierte oder deutlich geschwollene Nase, die das Atmen erschwert
- unangenehmes Druckgefühl im Gesicht, häufig verbunden mit Kopfschmerzen
- zähes Nasensekret, das sich gelblich-grün verfärben kann
- eingeschränkter Geruchs- und Geschmackssinn
- allgemeines Krankheitsgefühl, manchmal Fieber
Symptome einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung
Bei einer chronischen Sinusitis fallen die Beschwerden oft weniger stark aus als bei einer akuten Entzündung, dafür bleiben sie hartnäckig. Die Symptome entwickeln sich meist schleichend und halten länger als acht Wochen an:
- dauerhafte oder ständig wiederkehrende Verstopfung der Nase
- anhaltendes Druck- oder Spannungsgefühl im Gesicht,
- leichtes, anhaltendes Krankheitsgefühl
Was hilft bei Nasennebenhöhlenentzündungen?
Ob akut oder chronisch – um eine Nasennebenhöhlenentzündung zu lindern und effektiv zu behandeln, ist vor allem auch wichtig die Ursachen dahinter zu kennen. Während eine akute Sinusitis infolge einer Erkältung in der Regel von selbst ausheilt, kann bei einer chronischen eine umfassendere und längerfristige Behandlung sinnvoll sein.
Akute Sinusitis: Linderung der Beschwerden
- abschwellende Nasensprays, die die Schleimhäute entlasten und den Sekretabfluss erleichtern
- viel trinken, um das Nasensekret dünnflüssiger zu halten
- inhalieren hilft die Schleimhäute zu beruhigen und feucht zu halten
- Ruhe und viel Schlaf unterstützten die körpereigenen Abwehrkräfte
- Arzneimittel mit Cineol, einem Wirkstoff pflanzlichen Ursprungs
- in bestimmten Fällen, etwa wenn ein bakterieller Infekt zugrunde liegt, kann auch eine Behandlung mit Antibiotika erforderlich sein
Chronische Nasennebenhöhlenentzündung: umfassende Therapie
- kortisonhaltige Nasensprays, die die Entzündung der Schleimhäute lindern
- regelmäßige Nasenspülungen, um Sekret zu lösen und die Nase zu reinigen
- in einigen Fällen sind operative Eingriffe notwendig, um Engstellen zu beseitigen und die Belüftung der Nebenhöhlen dauerhaft zu verbessern
Wichtig zu wissen: Bei einem Verdacht auf eine chronische Sinusitis ist es in jedem Fall unumgänglich, sich an einen Arzt zu wenden, um die Symptome und Beschwerden abzuklären.
Cineol bei akuten und chronischen Entzündungen der Nasennebenhöhlen
Sinolpan enthält den Wirkstoff pflanzlichen Ursprungs Cineol, der aus Eukalyptusöl gewonnen wird und bei einer Nasennebenhöhlenentzündung gleich auf mehreren Ebenen unterstützen kann: Cineol hilft dabei, die geschwollenen, gereizten Schleimhäute zu beruhigen und bekämpft die Entzündung. Zugleich regt es die Schleimlösung an und lässt den Schleim besser abfließen, wodurch Druckgefühl, Kopfschmerzen gelindert und das Atmen erleichtert wird.


