Akuter Schnupfen oder Nasennebenhöhlenentzündung?

Erkennen Sie den Unterschied

Die Nase läuft ununterbrochen und die ist Haut schon ganz trocken vom vielen Naseputzen: Ein erkältungsbedingter Schnupfen ist lästig, im Normalfall aber keine große Sache. Meist haben sich Viren auf der Nasenschleimhaut festgesetzt und vermehren sich fleißig – um sie wieder loszuwerden, reagiert die Nase mit erhöhter Schleimproduktion und Niesen. Doch was passiert, wenn zu viele Erreger vorhanden sind? Oft ist eine akute Nasennebenhöhlenentzündung die Folge.

 

Gerade im Herbst und Winter werden wir schnell von ihr erwischt: Eine typische Erkältung mit Schnupfen wird vor allem durch Niesen, Husten oder Händeschütteln übertragen. Finden die Krankheitserreger den Weg zu unserer Nasenschleimhaut, geht der Körper aktiv dagegen vor – die Schleimproduktion steigt, die Nase läuft und die Schleimhaut wird so nach und nach von den Viren befreit. Man spricht dann von einem Erkältungsschnupfen, einer „akuten Rhinitis“. Im Normalfall hält diese als Symptom einer Erkältung rund ein bis zwei Wochen an und kann mit rezeptfreien Medikamenten aus der Apotheke gut selbst behandelt werden. Hält sich der Schnupfen trotzdem hartnäckig, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Verstopfte Nase, Druckgefühl im Kopf

Schafft die Nase es nicht, die Menge der Erkältungsviren in den Griff zu bekommen, vermehren diese sich weiter. Die Abwehrreaktion des Körpers kommt dann nicht mehr hinterher: Der Schleim wird zähflüssig, die Schleimhaut entzündet sich und schwillt an – die Nasenatmung fällt schwer, die typische „verstopfte Nase“ lässt grüßen. Und nicht nur in der Nase selbst, sondern auch in den Nebenhöhlen kann der zähflüssige Schleim nun nicht mehr abfließen. Es kommt zu einem unangenehmen Druckschmerz im Stirn-, Wangen- und Kieferbereich, besonders beim Vornüberbeugen. In diesem Fall spricht man von einer akuten Nasennebenhöhlenentzündung oder „Sinusitis“. Ein deutlicher Hinweis kann auch die Farbe des Sekrets sein: Ist es bei einem leichten Schnupfen noch so gut wie transparent, kann es sich bei einer Sinusitis auch ins Gelblich-Grüne verändern.

Schleimlösend & entzündungshemmend

Eine akute Sinusitis kommt relativ häufig vor und ist in der Regel unbedenklich – dennoch ist eine medikamentöse Behandlung empfehlenswert. Schleimlösende Arzneimittel pflanzlichen Ursprungs, wie Sinolpan® forte 200 mg, können dabei helfen, die Entzündung zu bekämpfen und die Schleimbildung wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Dafür sorgt der Wirkstoff Cineol, der aus Eukalyptusöl gewonnen wird. Er befreit die Nase und lindert gleichzeitig das Druckgefühl im Kopf. Inhalieren und viel Wasser trinken hilft außerdem dabei, die Schleimhäute feucht zu halten bzw. den festsitzenden Schleim wieder zu verflüssigen.  

In den meisten Fällen heilt eine Sinusitis innerhalb von ein bis zwei Wochen ab – zeigt sich trotz Einnahme von Medikamente nach sieben Tagen noch keine Besserung, empfiehlt sich ein Arztbesuch.

Akut vs. chronisch

Hält eine Nasennebenhöhlenentzündung länger als zwölf Wochen an, spricht man von einer „chronischen Sinusitis“. Sie kann sich beispielsweise aus einer akuten Sinusitis entwickeln, die nicht komplett auskuriert wurde. Die Beschwerden sind dann im Allgemeinen weniger stark. Für die Behandlung eignen sich ebenfalls schleimlösende, entzündungshemmende Arzneimittel wie Sinolpan® 100 mg. Grundsätzlich sollte die Therapie aber mit einem Arzt abgeklärt werden.

Pflichttext

Sinolpan® 100 mg, Sinolpan® forte 200 mg magensaftresistente Weichkapseln. Wirkstoff: Cineol. Anwendungsgebiete: Zur Behandlung der Symptome bei Bronchitis und Erkältungskrankheiten der Atemwege. Zur Zusatzbehandlung bei chronischen und entzündlichen Erkrankungen der Atemwege, z. B. der Nasennebenhöhlen (Sinusitis). Warnhinweis: Enthält Sorbitol und Phospholipide aus Sojabohnen. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Stand der Information: 02/2018. Engelhard Arzneimittel GmbH & Co. KG, 61138 Niederdorfelden.

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